Vision Gleisanlagen-Überbauung
Auslöser
- Sanierungsbedarf der Deutschen Bahn: 3 Mrd. €/Jahr
- Massiver Anstieg der Grunderwerbskosten bei gleichzeitig hohem Flächenbedarf in innerstädtischen Bereichen
Lösungsansatz
- Überbauung von Gleisanlagen zur Generierung bebaubarer Flächen
- Standardbausystem gemäß den Vorgaben des Eisenbahn-Bundesamtes
- Günstige Massenproduktion mittels schienengebundener Baufabriken
- Breite Einsetzbarkeit auf wenige wiederkehrende Anwendungsfälle
- Eigeninteresse kommunaler Behörden sorgt für Entgegenkommen im Genehmigungsprozess
- Kurze Verfahrensdauer durch die hoheitliche Genehmigung des Eisenbahn-Bundesamtes
Profiteure
- Die Deutsche Bahn erzielt erhebliche Einnahmen durch die Vergabe von Erbbaurechten
- Kommunen erhalten neue Flächen (z.B. für Wohnungen) und können getrennte Stadtteile verbinden
Idee
- Machbarkeitsstudie zur Überbauung von Gleisanlagen für 2 Anwendungsfälle:
- Abstell-/ Rangieranlagen: Pilotprojekt harpUNO – Gleisharfe Bf München Süd
(Schlachthofviertel)
- Freie Gleisstrecken: Pilotprojekt EnglS8 – S8-Strecke 5560 München-
Englschalking
Synergieeffekte
- Gratis Witterungsschutz für Gleisanlagen
- Lärmschutzwände zum Nulltarif
- Steuereinnahmen durch Schaffung neuer Grundstücke
Bauablauf
- Alle Arbeitsschritte werden auf 6-stündige nächtliche Sperrpausen eingetaktet
- Die standardisierten Montageelemente bestehen aus Bohrpfählen, Pfahlkopfbalken, Pendelwänden, Trägern und Deckenplatten
- Standardisierte Durchlaufträger von 21m Länge überspannen je 4 Gleise, die je nach Bedarf um 9m bzw. 6m Trägern ergänzt werden
- 4 Gleise ermöglichen bei der Überbrückungsmontage eine Umleitung durch „Falschfahren“, ohne Zug-Vollsperrung
- Bohrpfähle mit Pendelwänden können überall positioniert werden wo auch Stützen zwischen den Gleisen stehen
- Stellplatzunterbringung in diversen Varianten möglich